Interkulturelles Konfliktmanagement
Interkulturelles Konfliktmanagement
In einer immer stärker multiethisch und multikulturell geprägten Gesellschaft, in der die Unterschiede eher aufeinander zu prallen scheinen anstatt einen fruchtbaren Austausch anzustreben wird es immer dringender erforderlich, sich kulturelle Unterschiede, Verhaltensweisen und Ansichten des Anderen bewusst zu machen und Kompetenzen im Umgang damit anzueignen.
Gerade im Tätigkeitsfeld der Flüchtlings- und MigrantInnenhilfe sind MitarbeiterInnen nahezu täglich den Herausforderungen von Konfliktsituationen im mulitkulturellen Kontext ausgesetzt. Sprachliche und kulturelle Schranken erschweren die Kommunikation aller Beteiligten, hinzu kommen noch Traumaerfahrungen der KlientInnen.
Dieses Seminar soll Hilfestellung geben für den Umgang mit KOnfliktsituationen. Wichtig dabei ist, das eigene Wertsystem zu durchleuchten und Rollenerwartungen vom und an das Gegenüber bewusst zu machen. Hier spielen vor allem auch Genderaspekte eine bedeutende Rolle. Anhand von praktischen Beispielen werden Konflikte unter anderm in Rollenspielen bearbeitet und Lösungsvorschläge erarbeitet. Die Referentin will die Möglichkeit geben, sich jederzeit mit eigenen Erfahrungen in diesem Bereich einzubringen und diese zu bearbeiten. Der Schwerpunkt des Seminars liegt vor allem in der praktischen Beratung der TeilnehmerInnen.
Zielgruppe:
MitarbeiterInnen in der Flüchtlings- und MigrantInnenhilfe, sowie alle interessierten
Referentin:
Cornelia Seidl-Gevers
Psychotherapeutin, Gschäftsführung Verein ASPIS Universität Klagenfurt (Forschungszentrum für Opfer und Gewalt), Mitlied des Kärntner Kriseninterventionsteams.
Infos
neuer Termin
auf Anfrage!
